Mehr Mobilität
Die A 7 in Hamburg ist bundesweit eine der am stärksten belasteten Fernstraßen. Mit dem Bau des neuen Elbtunnels wurde sie zur wichtigsten europäischen Verbindung für den Verkehr zwischen Skandinavien und den Alpenländern. Und auch für die Hamburger selbst ist sie eine bedeutende innerstädtische Verkehrsachse. Zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest und der Anschlussstelle Stellingen sind pro Tag rund 152.000 Fahrzeuge unterwegs. Und aktuelle Prognosen der ptv traffic mobility logistics AG zeigen, dass diese Zahl weiter steigt: Im Jahr 2025 werden täglich etwa 165.000 Fahrzeuge diesen Abschnitt passieren.
Zusätzliche Fahrstreifen entflechten den Verkehr
Der Ausbau der A 7 ist zwingend erforderlich, um den Fernverkehr nicht zum Erliegen zu bringen und die Mobilität der Hamburger zu gewährleisten. Das Konzept: Neue Verflechtungsstreifen auf der rechten Fahrbahnseite schaffen Platz für alle Fahrer, die an den Anschlussstellen auf die A 7 auffahren oder die Autobahn verlassen wollen. Auf den inneren Fahrstreifen bleibt Raum für den Durchgangsverkehr. Um die Umgebung trotz des zunehmenden Verkehrs auf der Autobahn zuverlässig vor dem Verkehrslärm schützen zu können, sind neben Lärmschutzwänden und -wällen die Lärmschutztunnel geplant.
