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Auslegung der Planfeststellungsunterlagen Abschnitt Stellingen - Pressemitteilung

Mit der öffentlichen Auslegung von Planunterlagen startet die städtebauliche Entwicklung des Hamburger Westens im Bereich der A 7

 

Ordnerrücken
(picture: BSU)

 
In der Zeit vom 17.01.2011 bis 16.02.2011 liegen die Planfeststellungsunterlagen für den achtspurigen Ausbau der  A 7 zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Volkspark und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest öffentlich aus. Bis zwei Wochen nach Ende der Auslegung haben Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Anregungen einzubringen und Einwendungen zu erheben. 

Diese Frist endet am 02.03.2011.

Die Autobahn soll von sechs auf acht Fahrstreifen erweitert werden. Zusätzlich zu Lärmschutzwänden  und -wällen soll ein knapp 900 Meter langer Tunnel zwischen der Kieler Straße und der Eisenbahnbrücke der Güterumgehungsbahn für Lärmschutz sorgen. Die Nutzungen auf dem Deckel sind Gegenstand eines gesonderten Bebauungsplanverfahrens. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter www.hamburg.de/bebauungplaene/

Die Planfeststellungsunterlagen zum Ausbau der A 7 liegen öffentlich aus im Bezirksamt Eimsbüttel, Grindelberg 66, 20144 Hamburg, Raum 306 (Montag bis Donnerstag von 8.30 Uhr bis 16.00 Uhr, freitags 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr.) und im Bezirksamt Altona, Technisches Rathaus, Jessenstraße 1-3, 22767 Hamburg, Raum 3-6 (Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr).

Nähere Informationen und ein Großteil der Planfeststellungsunterlagen unter http://www.hamburg.de/np-planfeststellungsverfahren/ .

Integriertes Lärmschutz- und Stadtentwicklungsprojekt

Mit dem Planfeststellungsverfahren für den Bauabschnitt Stellingen und dem Bebauungsplanverfahren für den Stellinger Deckel wird eines der größten integrierten Lärmschutz- und Stadtentwicklungsprojekte Deutschlands eingeleitet. Drei Teilabschnitte der ausgebauten A 7 in Schnelsen, Stellingen und Bahrenfeld/Othmarschen erhalten grüne Deckel. 

Neben Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten bieten diese Verbindungen über der Autobahn große Chancen für die Stadtentwicklung: Die seit dem Bau der A 7 in den 1970er-Jahren getrennten Stadtteile wachsen durch die grünen Deckel wieder zusammen. In den benachbarten Stadtteilen und den Randlagen der neuen Deckelflächen, die nun optimal lärmgeschützt sind, können künftig neue Wohnungen entstehen. Mit der parallelen Einleitung des Planfeststellungsverfahrens und des Bebauungsplanverfahrens intensiviert die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt auch die Information der Öffentlichkeit.

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Stadthausbrücke 8 20355 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42840-3249 040 42845-3735 Pressestelle@bsu.hamburg.de