Erfolgreicher Brückentausch
Im Zuge der acht- bzw. sechsstreifigen Erweiterung der A 7 wurde am Wochenende vom 23. bis 26. März 2012 die alte Brücke der Güterumgehungsbahn zwischen Hamburg-Stellingen und Dreieck Hamburg-Nodwest als vorgezogene Baumaßnahme durch einen neuen Überbau ersetzt.
Dazu musste ab Freitag, den 23. März 2012 um 22 Uhr die Autobahn zwischen den beiden Anschlussstellen vollständig für den Verkehr gesperrt werden. Aushub und Einschub konnten durch den Einsatz aller am Bau Beteiligter erfolgreich durchgeführt werden. Die minutiöse Planung und die gute Zusammenarbeit machten es möglich, dass die Richtungsfahrbahn Hannover noch am Sonntag, den 25. März um 23.50 Uhr freigegeben werden konnte, die Richtungsfahrbahn Flensburg am 26. März um 3.00 Uhr. Aufgrund der funktionierenden Logistik konnten der Verkehr somit sechs bzw. drei Stunden früher als ursprünglich angekündigt wieder fließen. Die Deutsche Bahn AG konnte planmäßig den regulären Betrieb über das neue Bauwerk aufnehmen.
Die befürchteten Staus fielen dank der intensiven Zusammenarbeit der Stadt Hamburg, der Hamburgischen Polizei, des ADAC, der Medien, der DEGES und nicht zuletzt der Autofahrer, die sich an die Hinweise zur Vollsperrung gehalten haben, deutlich geringer aus, als erwartet. Es hat sich gezeigt, dass mit sorgfältiger Vorbereitung, offener Informationspolitik und dem notwendigen Verständnis Aller die anstehenden Bauarbeiten beim Ausbau der A 7 und der Deckelrealisierung in den nächsten Jahren verträglich gestaltet werden kann.
